Allgemeine Fragen

Sie erreichen uns telefonisch unter der Rufnummer +49 6104 6487 123 und per E-Mail unter kontakt-kvg(at)swisslife-am.com oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Ein Offener Immobilienfonds ist eine indirekte Kapitalanlage in Immobilien, kontrolliert durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Schon mit geringen Geldbeträgen wird eine indirekte Beteiligung an mehreren Immobilien ermöglicht. Eine Investition in einen Offenen Immobilienfonds gilt im Vergleich zu vielen anderen Kapitalanlagen als vergleichsweise risikoarme und stabile Geldanlage mit stetigen Erträgen.

Ein Offener Immobilienfonds nach deutschem Recht sammelt Kapital von vielen Anlegern ein und investiert es vornehmlich in Gewerbeimmobilien (Büros und Einzelhandelsimmobilien oder wie beim Swiss Life Living + Working zusätzlich auch in Wohn- und Gesundheitsimmobilien). Die Mieteinnahmen aus den Immobilien werden abzüglich der Kosten an die Anleger ausgeschüttet und stellen gemeinsam mit eventuellen Wertzuwächsen der Immobilen die Rendite der Anlageform dar. Ausschüttungen erfolgen grundsätzlich einmal im Jahr. Unter gewissen Umständen können Teile der Erträge für den Anleger steuerfrei sein. Durch die langfristige Investition in Immobiliensachwerte verläuft die Wertentwicklung im Vergleich zu Anlagen mit deutlich höheren Chancen und Risiken eher gleichmäßig.

Die Offenen Fonds werden deswegen „offen“ genannt, weil die Anleger grundsätzlich jederzeit neues Geld in den Fonds anlegen bzw. unter bestimmten Bedingungen auch das Geld während der Laufzeit des Fonds wieder abziehen können. Offene Immobilienfonds zählen zu den stark regulierten Geldanlageprodukten, denn sie werden von der deutschen Finanzmarktaufsicht, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), kontrolliert und müssen die Auflagen des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) erfüllen.

Eine der gesetzlichen Vorgaben für Offene Immobilienfonds ist die vorgeschriebene Zusammensetzung des Fondsportfolios aus vielen Immobilien (nach einer anfänglichen Aufbauphase). Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass die Fonds eine Risikostreuung vornehmen.

Das Kapital der Anleger ist in einem sog. Sondervermögen zusammengeführt. Die Fondsgesellschaften selbst verwalten das Vermögen lediglich treuhänderisch für die Anleger. Es wird aber immer vom eigenen Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt gehalten und von einer Verwahrstelle überwacht. Damit ist es vor einem Zugriff der Fondsgesellschaft oder Gläubigern der Fondsgesellschaft, bspw. in einer Insolvenz, geschützt.

Auf Wunsch des Anlegers können erworbene Anteile frühestens nach 24 Monaten zum aktuellen Rücknahmepreis wieder an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte den „Anlegerinformationen“ in unserem Downloadcenter.

Offene Immobilienfonds wurden für Europa 1938 in der Schweiz erfunden. In Deutschland wurde der erste Fonds dieser Gattung 1959 aufgelegt. Seitdem haben sie sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Man unterscheidet zwischen Publikumsfonds für vornehmlich private Anleger, wie dem Swiss Life Living + Working, und Spezialfonds, in die grundsätzlich nur institutionelle Anleger (Versorgungswerke, Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungen etc.) investieren dürfen.

Privatanleger, die mittel- bis langfristig eine eher risikoarme Anlageform suchen und gleichzeitig eine Chance auf ein vergleichsweise stabiles, aber im aktuellen Vergleich zu festverzinslichen Alternativen höheres Wertentwicklungspotenzial haben möchten.

Die WKN (Wertpapierkennnummer) und ISIN (International Securities Identification Number) sind Kennnummern, die der eindeutigen Identifikation eines Wertpapiers wie z. B. den Anteilen am Offenen Immobilienfonds Swiss Life Living + Working dienen.

Für die Vergabe dieser Kennnummern ist in Deutschland die Herausgebergemeinschaft Wertpapier-Mitteilungen, Keppler, Lehmann GmbH & Co. KG (WM Datenservice) verantwortlich.

Für den Swiss Life Living + Working lauten die Kennziffern:

WKN: A2ATC3
ISIN: DE000A2ATC31

„Kapitalverwaltungsgesellschaft“ ist die offizielle Bezeichnung für eine deutsche Fonds(verwaltungs)gesellschaft. Sie verwaltet das Kapital der Anleger treuhänderisch in einem oder mehreren Investmentfonds und gibt dafür Anteile an dem oder den Fonds an die Anleger aus. Sie wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und überwacht.

Fragen zum Immobilienfonds Swiss Life Living + Working

„Living + Working“ steht stellvertretend für Leben + Arbeiten und überträgt die beiden Bereiche thematisch auf Immobilienanlagen. Der Fonds Swiss Life Living + Working investiert in deutsche und europäische Immobilien. Dabei richtet sich der Anlagefokus auf die Nutzungsarten Wohnen und Gesundheitsimmobilien (Living) sowie Büro- und Einzelhandelsimmobilien (Working).

Living + Working ist ein Offener Immobilienfonds mit einer ausgewogenen Mischung der Immobilienarten mit bis zu 50 % Wohn- und Gesundheitsimmobilien sowie bis zu 50 % Gewerbeimmobilien. Diese Mischung soll Stabilität in die laufenden Erträge bringen und vor allem die  Risikostreuung über die gesetzlichen Vorgaben hinaus zusätzlich verbessern. Zudem greift der Fonds die Trends unserer Zeit auf. Dazu zählen das Thema Demographie und hier das Bevölkerungswachstum in den städtischen Regionen sowie die steigende Lebenserwartung mit dem Wunsch, länger selbstbestimmt zu leben.

Zu den Informationen über Chancen und Risiken des Living + Working gelangen Sie hier.

Es bestehen verschiedene Risiken beim Anlegen von Kapital in einen Offenen Immobilienfonds. Zu den Informationen über Chancen und Risiken des Swiss Life Living + Working gelangen Sie hier.

Der Fonds Swiss Life Living + Working unterscheidet sich vor allem durch seine innovative Anlagestrategie: Er reagiert auf aktuelle Trends wie den demografischen Wandel und die Urbanisierung und legt seinen Anlagefokus zu 50 % auf Wohn- und Gesundheitsimmobilien, wie bspw. Seniorenresidenzen, Pflegeheime und Ärztehäuser. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Immobilienauswahl. Der Fonds legt einen Schwerpunkt auf A-Lagen in B-Städten und B-Lagen in A-Städten (ABBA). Das ermöglicht eine große Immobilienauswahl für die Anlage der zugeflossenen Gelder. Hinzu kommt die Anlagestrategie einer breiten Streuung im Inland: So werden alle derzeit 77 deutschen Großstädte über 100.000 Einwohner mit einbezogen, anstatt sich lediglich auf die sieben größten Städte Deutschlands zu konzentrieren, wie es viele andere Offene Immobilienfonds machen.

Die Anlagestrategie orientiert sich zum einen an demografischen und urbanen Gegebenheiten und zum anderen an modernen individuellen Anforderungen der Lebens- und Arbeitskultur. Somit soll zu 50 % in Wohn- und Gesundheitsimmobilien investiert werden und zu 50 % in Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Ziele dabei sind das Erwirtschaften von stabilen Erträgen über einen längeren Zeitraum und der verantwortliche Umgang mit vorhandenen oder aufkommenden Risiken.

Der Investitionsmix des Living + Working umfasst in Wohn- und Gesundheitsimmobilien (Living) sowie Büro- und Einzelhandelsimmobilien (Working). Im Vordergrund stehen Seniorenresidenzen, Ärzte- und Krankenhäuser und moderne Büro-Konzepte wie Co-Working, die Platz für individuelle Anforderungen lassen. Auch im Bereich Einzelhandel geht der Fonds innovative Wege: Abseits des meist übersättigten Marktes großer Shopping-Center konzentriert er sich auf Nahversorgungs- und Fachmarktzentren, die gegen digitale Konkurrenz (bspw. Internet-Shops) relativ immun sind.

Die Immobilien sollen langfristig werterhaltend und/oder wertsteigernd sein und nachhaltige Mieterträge erzielen. Die ausgewählten Nutzungsarten (Wohnen, Gesundheit, Büro, Einzelhandel) stehen dabei im Vordergrund.

ABBA steht für eine renditeorientierte Verbesserung der Investitionsmöglichkeiten durch genaue Analysen von Mikrolagen. Dabei investiert der Fonds nicht ausschließlich in zentralen Lagen weniger Großstädte, sondern analysiert auch die Potenziale, die A-Lagen in B-Städten und B-Lagen in A-Städten bieten. Das erhöht das Angebot der potenziellen Investitionsobjekte erheblich und kann sich positiv auf die Fondsrendite auswirken.

Viele Offene Immobilien-Publikumsfonds investieren in Deutschland fast ausschließlich in den zentralen Lagen weniger Großstädte, meist nur in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Köln, Düsseldorf und Stuttgart, den sogenannten Top7. Hinzu kommt die Nachfrage aus dem Ausland, die sich traditionell auf die Top7-Standorte konzentriert. Das erhöht die Nachfrage in diesen Städten und schränkt somit das Angebot ein.

Gemessen an der Bevölkerungszahl machen die Top7 jedoch nur rund 12 Prozent der Städte in Deutschland aus. Das ist ein wesentlicher Grund, weshalb der Living + Working seinen Anlagehorizont erweitert und alle Städte mit über 100.000 Einwohnern berücksichtigt. Davon gibt es derzeit 77 im Inland.

Ein weiterer Grund ist die Fondsallokation: Ein Großteil der verfügbaren Gesundheitsimmobilien (Health Care-Objekte) findet sich zum Beispiel nicht in den überregional bedeutsamen Metropolen, sondern in den Mittelstädten Deutschlands sowie anderer europäischer Länder.

Bei einer Investition in den Living + Working haben Sie die Wahl zwischen einer Einmalanlage und einer regelmäßigen Einzahlung (Fondssparen). Für eine detaillierte und individuelle Beratung stehen Ihnen Ihre persönliche Anlageberaterin oder Ihr persönlicher Anlageberater bei unseren Vertriebspartnern zur Verfügung.

Abhängig von der jeweiligen Bank liegt der Mindestsparbetrag häufig bei EUR 25 monatlich und einmalig bei EUR 250. Grundsätzlich ist der Fonds Swiss Life Living + Working ab einem Anteil (Anteilwert am 09.01.2018: EUR 10,17) erwerbbar.

Um stets aktuell über unseren Living + Working informiert zu bleiben, melden Sie sich für unseren Newsletter an. Wir informieren Sie regelmäßig über folgende Themenbereiche:

  • Informationen zu den neuesten Immobilientransaktionen
  • Verkaufsunterstützende Informationen und Erklärungen
  • Interessante Interviews mit branchen- und marktrelevanten Themen
  • Research-Informationen: Fakten und Trends zur Entwicklung an den Immobilienmärkten
  • Aktuelle Termine und Veranstaltungen, auf denen Sie uns treffen können

Fragen für Anleger/Bestandskunden

Der Fonds Swiss Life Living + Working ist vertraglich verpflichtet, mindestens die Hälfte seiner ordentlichen Erträge an die Anleger auszuschütten. Die Ausschüttung erfolgt einmal pro Jahr, nach Feststellung des Jahresabschlusses. Der Fonds Swiss Life Living + Working wird am Ende eines Kalenderjahres ausgeschüttet.

Hinweis: Durch die Umsetzung des Investmentsteuerreformgesetzes wird auch die Besteuerungssystematik bei Investmentfonds umgestellt. Das hat zur Folge, dass beim Living + Working per Valuta 31.12.2017 einmalig eine Ausschüttung i. H. v. 5 Cent pro Anteil erfolgt. Damit wurde technisch die „alte Investmentfondswelt“ steuerlich abgeschlossen. Bei einem vollsteuerpflichtigen Anleger entsprechen die 5 Cent der Steuerpflicht. Die restlichen Erträge werden bis zur nächsten regulären Ausschüttung im Fonds behalten.

Die depotführenden Stellen erhalten die relevanten Ausschüttungs- und Steuerinformationen wie gewohnt über WM Daten. Ab 01.01.2018 gilt dann das neue Besteuerungsverfahren.

Die 1-Jahres-Rendite beim Swiss Life Living + Working (BVI-Methode) lag zum 31.12.2017 bei +2,6 %.

Abhängig von der jeweiligen Bank kann die Ausschüttung auch automatisch wieder in neue, zusätzliche Fondsanteile angelegt werden. Wenn dies nicht gewünscht oder bei einigen Banken nicht möglich ist, wird die Ausschüttung automatisch auf das hinterlegte Konto überwiesen.

Grundsätzlich beträgt die Kündigungsfrist für die Rückgabe von Fondsanteilen 12 Monate. Da zugleich aber auch eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten gilt, kann frühestens zum Ende der Haltefrist erstmals gekündigt werden. Eine unwiderrufliche Rücknahmeerklärung während der ersten 12 Monate würde also erst zum Ende der 24-monatigen Haltefrist ausgeführt.

Ja, Sie können jederzeit unter Beachtung der Mindesthalte- und Kündigungsfrist eine Rückgabeerklärung abgeben.

Ja, der Fonds kann auch über die Börse verkauft werden, soweit er an einer Börse gehandelt wird - dabei sind keine Haltefristen zu beachten. Der Kurs wird hier aber über Angebot und Nachfrage bestimmt und kann daher von den von der Fondsgesellschaft täglich veröffentlichten Preisen abweichen. Daher ist es ratsam, die Verkaufsorder mit einem Limit aufzugeben.

Kapitalerträge unterliegen grds. der Kapitalertragsteuer. Banken sind verpflichtet, 25 % Kapitalertragsteuer (plus 5,5 % Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) aus jeglichen Kapitalerträgen ihrer Kunden an das zuständige Finanzamt abzuführen.

Mit Hilfe eines Freistellungsauftrages können Sie Ihre Bank anweisen, anfallende Einnahmen aus Kapitalerträgen vom automatischen Steuerabzug (siehe Abgeltungsteuer) freizustellen. Der maximale Freistellungsauftrag liegt aktuell für Ledige bei EUR 801,- und für Verheiratete bei EUR 1.602,- (Sparer-Pauschbetrag).

Genau wie beim Kauf erteilen Sie die Verkaufs- bzw. Rückgabeorder direkt bei Ihrer Bank oder Ihrem Anlageberater.

Mündelsichere Geldanlagen werden grundsätzlich von dem zuständigen Amtsgericht im Zuge eines Verfahrens zur Geldanlage für einen Betreuten (früher Mündel genannt) genehmigt. Eine festgelegte Liste ausnahmslos mündelsicherer Anlageformen gibt es nicht. Es handelt sich um individuelle Prüfungen in jedem Einzelfall. Offene Immobilienfonds wurden allerdings bereits in vielen Fällen zur Anlage von betreuten Geldern (früher auch Mündelgelder genannt) zugelassen.

Da es sich bei Immobilienanlagen eher um langfristige Investments handelt, liegt der empfohlene Mindestanlagehorizont grundsätzlich bei 5 Jahren.

In der Tat sind die meisten Mietverträge bei gewerblichen Immobilien (teil-) indexiert und somit (teil-) inflationsgeschützt. Einen garantierten Inflationsschutz stellt dies allerdings nicht dar.

Ja, Swiss Life tritt bei den eigenen Fonds oftmals als Co-Investor auf, so auch beim Swiss Life Living + Working.

Fragen für Vertriebspartner

Sie möchten Vertriebspartner werden und wünschen die Kontaktaufnahme durch einen unserer Ansprechpartner?

Geben Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten bekannt, damit wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen können.

Nutzen Sie hierfür ganz einfach unser Kontaktformular.

Ausgabe- und Rücknahmepreis können Sie auf schnellem Weg auf unserer Startseite einsehen. In unserem Fondsfactsheet finden Sie alle aktuellen Zahlen und Fakten unseres Fonds und die jeweiligen Anteilwerte.

Alle zugänglichen Downloads und Unterlagen können Sie in unserem Downloadcenter einsehen.

Ja, alle von uns zur Verfügung gestellten Werbeunterlagen entsprechen den Anforderungen des WpHG an Werbung gegenüber Privatkunden. Falls Sie eine WpHG-Konformitätsbestätigung benötigen, sprechen Sie uns bitte an.

Newsletter

Ich bin *

Anrede

loading