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FAQ – Fragen und Antworten auf einen Blick

Allgemeine Fragen

Wie kann ich bei Fragen Kontakt aufnehmen?

Sie erreichen uns telefonisch unter der Rufnummer +49 69 2648642 123 und per E-Mail unter kontakt-kvg@swisslife-am.com oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Was ist ein Offener Immobilienfonds wie Living + Working?

Ein Offener Immobilienfonds ist eine indirekte Kapitalanlage in Immobilien, kontrolliert durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Schon mit geringen Geldbeträgen wird eine indirekte Beteiligung an mehreren Immobilien ermöglicht. Eine Investition in einen Offenen Immobilienfonds gilt im Vergleich zu vielen anderen Kapitalanlagen als vergleichsweise risikoarme und stabile Geldanlage mit stetigen Erträgen.

Wie funktionieren Offene Immobilienfonds?

Ein Offener Immobilienfonds nach deutschem Recht sammelt Kapital von vielen Anlegern ein und investiert es vornehmlich in Gewerbeimmobilien (Büros und Einzelhandelsimmobilien oder wie beim Swiss Life Living + Working zusätzlich auch in Wohn- und Gesundheitsimmobilien). Die Mieteinnahmen aus den Immobilien werden abzüglich der Kosten an die Anleger ausgeschüttet und stellen gemeinsam mit eventuellen Wertzuwächsen der Immobilen die Rendite der Anlageform dar. Ausschüttungen erfolgen grundsätzlich einmal im Jahr. Unter gewissen Umständen können Teile der Erträge für den Anleger steuerfrei sein. Durch die langfristige Investition in Immobiliensachwerte verläuft die Wertentwicklung im Vergleich zu Anlagen mit deutlich höheren Chancen und Risiken eher gleichmäßig.

Die Offenen Fonds werden deswegen „offen“ genannt, weil die Anleger grundsätzlich jederzeit neues Geld in den Fonds anlegen bzw. unter bestimmten Bedingungen auch das Geld während der Laufzeit des Fonds wieder abziehen können. Offene Immobilienfonds zählen zu den stark regulierten Geldanlageprodukten, denn sie werden von der deutschen Finanzmarktaufsicht, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), kontrolliert und müssen die Auflagen des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) erfüllen.

Was ist das Besondere an einem Offenen Immobilienfonds als Anlageform?

Eine der gesetzlichen Vorgaben für Offene Immobilienfonds ist die vorgeschriebene Zusammensetzung des Fondsportfolios aus vielen Immobilien (nach einer anfänglichen Aufbauphase). Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass die Fonds eine Risikostreuung vornehmen.

In welcher Rechtsform wird ein Offener Immobilienfonds geführt?

Das Kapital der Anleger ist in einem sog. Sondervermögen zusammengeführt. Die Fondsgesellschaften selbst verwalten das Vermögen lediglich treuhänderisch für die Anleger. Es wird aber immer vom eigenen Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt gehalten und von einer Verwahrstelle überwacht. Damit ist es vor einem Zugriff der Fondsgesellschaft oder Gläubigern der Fondsgesellschaft, bspw. in einer Insolvenz, geschützt.

Seit wann gibt es Offene Immobilienfonds?

Offene Immobilienfonds wurden für Europa 1938 in der Schweiz erfunden. In Deutschland wurde der erste Fonds dieser Gattung 1959 aufgelegt. Seitdem haben sie sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Wer investiert in Offene Immobilienfonds?

Man unterscheidet zwischen Publikumsfonds für vornehmlich private Anleger, wie dem Swiss Life Living + Working, und Spezialfonds, in die grundsätzlich nur institutionelle Anleger (Versorgungswerke, Pensionskassen, Stiftungen, Versicherungen etc.) investieren dürfen.

Für wen sind Offene Immobilienpublikumsfonds geeignet?

Privatanleger, die mittel- bis langfristig eine eher risikoarme Anlageform suchen und gleichzeitig eine Chance auf ein vergleichsweise stabiles, aber im aktuellen Vergleich zu festverzinslichen Alternativen höheres Wertentwicklungspotenzial haben möchten.

Was versteht man unter einer ISIN/ einer WKN?

Die WKN (Wertpapierkennnummer) und ISIN (International Securities Identification Number) sind Kennnummern, die der eindeutigen Identifikation eines Wertpapiers wie z. B. den Anteilen am Offenen Immobilienfonds Swiss Life Living + Working dienen.

Für die Vergabe dieser Kennnummern ist in Deutschland die Herausgebergemeinschaft Wertpapier-Mitteilungen, Keppler, Lehmann GmbH & Co. KG (WM Datenservice) verantwortlich.

Für den Swiss Life Living + Working lauten die Kennziffern:

WKN: A2ATC3
ISIN: DE000A2ATC31


Was ist eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) und was ist ihre Aufgabe?

„Kapitalverwaltungsgesellschaft“ ist die offizielle Bezeichnung für eine deutsche Fonds(verwaltungs)gesellschaft. Sie verwaltet das Kapital der Anleger treuhänderisch in einem oder mehreren Investmentfonds und gibt dafür Anteile an dem oder den Fonds an die Anleger aus. Sie wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und überwacht.

Wie lang ist der empfohlene Mindestanlagehorizont?

Da es sich bei Immobilienanlagen eher um langfristige Investments handelt, liegt der empfohlene Mindestanlagehorizont grundsätzlich bei 3 Jahren.

Fragen zum Immobilienfonds Swiss Life Living + Working

Was ist/wofür steht Living + Working?

„Living + Working“ steht stellvertretend für Leben + Arbeiten und überträgt die beiden Bereiche thematisch auf Immobilienanlagen. Der Fonds Swiss Life Living + Working investiert in deutsche und europäische Immobilien. Dabei richtet sich der Anlagefokus auf die Nutzungsarten Wohnen und Gesundheitsimmobilien (Living) sowie Büro- und Einzelhandelsimmobilien (Working).

Welche Vorteile bietet der Living + Working?

Living + Working ist ein Offener Immobilienfonds mit einer ausgewogenen Mischung der Immobilienarten mit bis zu 50 % Wohn- und Gesundheitsimmobilien sowie bis zu 50 % Gewerbeimmobilien. Diese Mischung soll Stabilität in die laufenden Erträge bringen und vor allem die  Risikostreuung über die gesetzlichen Vorgaben hinaus zusätzlich verbessern. Zudem greift der Fonds die Trends unserer Zeit auf. Dazu zählen das Thema Demographie und hier das Bevölkerungswachstum in den städtischen Regionen sowie die steigende Lebenserwartung mit dem Wunsch, länger selbstbestimmt zu leben.

Zu den Informationen über Chancen und Risiken des Living + Working gelangen Sie hier.


Welche Nachteile kann es geben?

Es bestehen verschiedene Risiken beim Anlegen von Kapital in einen Offenen Immobilienfonds. Zu den Informationen über Chancen und Risiken des Swiss Life Living + Working gelangen Sie hier.

Worin liegt der Unterschied des Living + Working zu anderen Offenen Immobilienfonds?

Der Fonds Swiss Life Living + Working unterscheidet sich vor allem durch seine innovative Anlagestrategie: Er reagiert auf aktuelle Trends wie den demografischen Wandel und die Urbanisierung und legt seinen Anlagefokus zu 50 % auf Wohn- und Gesundheitsimmobilien, wie bspw. Seniorenresidenzen, Pflegeheime und Ärztehäuser. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Immobilienauswahl. Der Fonds investiert auch in A-Lagen in B-Städten und B-Lagen in A-Städten. Das ermöglicht eine große Immobilienauswahl für die Anlage der zugeflossenen Gelder. Hinzu kommt die Anlagestrategie einer breiten Streuung im Inland: So werden alle derzeit 77 deutschen Großstädte über 100.000 Einwohner mit einbezogen, anstatt sich lediglich auf die sieben größten Städte Deutschlands zu konzentrieren, wie es viele andere Offene Immobilienfonds machen.
 

Welche Anlageziele hat der Fonds? Wie sieht die Anlagestrategie aus?

Die Anlagestrategie orientiert sich zum einen an demografischen und urbanen Gegebenheiten und zum anderen an modernen individuellen Anforderungen der Lebens- und Arbeitskultur. Somit soll zu 50 % in Wohn- und Gesundheitsimmobilien investiert werden und zu 50 % in Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Ziele dabei sind das Erwirtschaften von stabilen Erträgen über einen längeren Zeitraum und der verantwortliche Umgang mit vorhandenen oder aufkommenden Risiken.

In welche Immobilien investiert der Offene Immobilienfonds Swiss Life Living + Working?

Der Investitionsmix des Living + Working umfasst in Wohn- und Gesundheitsimmobilien (Living) sowie Büro- und Einzelhandelsimmobilien (Working). Im Vordergrund stehen Seniorenresidenzen, Ärzte- und Krankenhäuser und moderne Büro-Konzepte wie Co-Working, die Platz für individuelle Anforderungen lassen. Auch im Bereich Einzelhandel geht der Fonds innovative Wege: Abseits des meist übersättigten Marktes großer Shopping-Center konzentriert er sich auf Nahversorgungs- und Fachmarktzentren, die gegen digitale Konkurrenz (bspw. Internet-Shops) relativ immun sind.

Nach welchen Grundsätzen wählt das Fondsmanagement die Immobilien aus?

Die Immobilien sollen langfristig werterhaltend und/oder wertsteigernd sein und nachhaltige Mieterträge erzielen. Die ausgewählten Nutzungsarten (Wohnen, Gesundheit, Büro, Einzelhandel) stehen dabei im Vordergrund.

Was meint Big 77?

Viele Offene Immobilien-Publikumsfonds investieren in Deutschland fast ausschließlich in den zentralen Lagen weniger Großstädte, meist nur in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Köln, Düsseldorf und Stuttgart, den sogenannten Top7. Hinzu kommt die Nachfrage aus dem Ausland, die sich traditionell auf die Top7-Standorte konzentriert. Das erhöht die Nachfrage in diesen Städten und schränkt somit das Angebot ein.

Gemessen an der Bevölkerungszahl machen die Top7 jedoch nur rund 12 Prozent der Städte in Deutschland aus. Das ist ein wesentlicher Grund, weshalb der Living + Working seinen Anlagehorizont erweitert und alle Städte mit über 100.000 Einwohnern berücksichtigt. Davon gibt es derzeit 77 im Inland.

Ein weiterer Grund ist die Fondsallokation: Ein Großteil der verfügbaren Gesundheitsimmobilien (Health Care-Objekte) findet sich zum Beispiel nicht in den überregional bedeutsamen Metropolen, sondern in den Mittelstädten Deutschlands sowie anderer europäischer Länder.


Wie kann ich Anteile für den Living + Working erwerben?

Bei einer Investition in den Living + Working haben Sie die Wahl zwischen einer Einmalanlage und einer regelmäßigen Einzahlung (Fondssparen). Für eine detaillierte und individuelle Beratung stehen Ihnen Ihre persönliche Anlageberaterin oder Ihr persönlicher Anlageberater bei unseren Vertriebspartnern zur Verfügung.

Gibt es einen Mindestanlagebetrag?

Abhängig von der jeweiligen Bank liegt der Mindestsparbetrag häufig bei EUR 25 monatlich und einmalig bei EUR 250. Grundsätzlich ist der Fonds Swiss Life Living + Working ab einem Anteil (Anteilwert siehe Startseite) erwerbbar.

Wie bleibe ich bei Neuigkeiten rund um den Fonds auf dem Laufenden?

Um stets aktuell über unseren Living + Working informiert zu bleiben, melden Sie sich für unseren Newsletter an. Wir informieren Sie regelmäßig über folgende Themenbereiche:


– Informationen zu den neuesten Immobilientransaktionen
– Verkaufsunterstützende Informationen und Erklärungen
– Interessante Interviews mit branchen- und marktrelevanten Themen
– Research-Informationen: Fakten und Trends zur Entwicklung an den Immobilienmärkten
– Aktuelle Termine und Veranstaltungen, auf denen Sie uns treffen können

Fragen für Anleger/Bestandskunden

Wann erhalte ich eine Ausschüttung?

Der Fonds Swiss Life Living + Working ist vertraglich verpflichtet, mindestens die Hälfte seiner ordentlichen Erträge an die Anleger auszuschütten. Die Ausschüttung erfolgt einmal pro Jahr, nach Feststellung des Jahresabschlusses. Der Fonds Swiss Life Living + Working wird am Ende eines Kalenderjahres ausgeschüttet (in der Regel am letzten Montag im November).

Wird mir die jährliche Ausschüttung automatisch auf das von mir angegebene Konto überwiesen?

Abhängig von der jeweiligen Bank kann die Ausschüttung auch automatisch wieder in neue, zusätzliche Fondsanteile angelegt werden. Wenn dies nicht gewünscht oder bei einigen Banken nicht möglich ist, wird die Ausschüttung automatisch auf das hinterlegte Konto überwiesen.

Welche Kündigungsfristen sind einzuhalten?

Grundsätzlich beträgt die Kündigungsfrist für die Rückgabe von Fondsanteilen 12 Monate. Da zugleich aber auch eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten gilt, kann frühestens zum Ende der Haltefrist erstmals gekündigt werden. Eine unwiderrufliche Rücknahmeerklärung während der ersten 12 Monate würde also erst zum Ende der 24-monatigen Haltefrist ausgeführt.

Kann ich vor Ablauf der 24-monatigen Haltefrist eine unwiderrufliche Rückgabeerklärung abgeben?

Ja, Sie können jederzeit unter Beachtung der Mindesthalte- und Kündigungsfrist eine Rückgabeerklärung abgeben.

Kann ich auch über die Börse verkaufen?

Ja, der Fonds kann auch über die Börse verkauft werden, soweit er an einer Börse gehandelt wird - dabei sind keine Haltefristen zu beachten. Der Kurs wird hier aber über Angebot und Nachfrage bestimmt und kann daher von den von der Fondsgesellschaft täglich veröffentlichten Preisen abweichen. Daher ist es ratsam, die Verkaufsorder mit einem Limit aufzugeben.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Kapitalerträge unterliegen grds. der Kapitalertragsteuer. Banken sind verpflichtet, 25 % Kapitalertragsteuer (plus 5,5 % Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) aus jeglichen Kapitalerträgen ihrer Kunden an das zuständige Finanzamt abzuführen.

Mit Hilfe eines Freistellungsauftrages können Sie Ihre Bank anweisen, anfallende Einnahmen aus Kapitalerträgen vom automatischen Steuerabzug (siehe Abgeltungsteuer) freizustellen. Der maximale Freistellungsauftrag liegt aktuell für Ledige bei EUR 801,- und für Verheiratete bei EUR 1.602,- (Sparer-Pauschbetrag).


Wo finde ich den Rückgabeauftrag und wie fülle ich diesen aus?

Genau wie beim Kauf erteilen Sie die Verkaufs- bzw. Rückgabeorder direkt bei Ihrer Bank oder Ihrem Anlageberater.

Ist der Living + Working Mündelsicher?

Mündelsichere Geldanlagen werden grundsätzlich von dem zuständigen Amtsgericht im Zuge eines Verfahrens zur Geldanlage für einen Betreuten (früher Mündel genannt) genehmigt. Eine festgelegte Liste ausnahmslos mündelsicherer Anlageformen gibt es nicht. Es handelt sich um individuelle Prüfungen in jedem Einzelfall. Offene Immobilienfonds wurden allerdings bereits in vielen Fällen zur Anlage von betreuten Geldern (früher auch Mündelgelder genannt) zugelassen.

Sind die Immobilieninvestments inflationsgeschützt?

In der Tat sind die meisten Mietverträge bei gewerblichen Immobilien (teil-) indexiert und somit (teil-) inflationsgeschützt. Einen garantierten Inflationsschutz stellt dies allerdings nicht dar.

Wann wurde der Swiss Life Living + Working aufgelegt?

Fondsauflage: 22. Dezember 2016


Fragen für Vertriebspartner

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Ausgabe- und Rücknahmepreis können Sie auf schnellem Weg auf unserer Startseite einsehen. In unserem Fondsfactsheet finden Sie alle aktuellen Zahlen und Fakten unseres Fonds und die jeweiligen Anteilwerte.

Wo finde ich relevante Verkaufsunterlagen und Downloads?

Alle zugänglichen Downloads und Unterlagen können Sie in unserem Downloadcenter einsehen.

Sind die Werbeunterlagen WpHG-konform?

Ja, alle von uns zur Verfügung gestellten Werbeunterlagen entsprechen den Anforderungen des WpHG an Werbung gegenüber Privatkunden. Falls Sie eine WpHG-Konformitätsbestätigung benötigen, sprechen Sie uns bitte an.

Über welche Wertpapierdienstleister (Plattformen) ist der Swiss Life Living + Working erhältlich?

Bitte nehmen Sie zur Klärung dieser Frage direkt mit uns Kontakt auf.

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