Wie Georges-Eugène Haussmann Paris neu erfand

07.01.2026

Paris fasziniert durch sein unverwechselbares Stadtbild. Charakteristisch ist insbesondere der Haussmann-Stil. Große Steinquader, reich verzierte Fassaden, elegante Balkone und sechs einheitliche Etagen. Kaum ein Viertel ist nicht von diesem Architekturstil geprägt. 

Mitte des 19. Jahrhunderts war Paris allerdings weit davon entfernt. Die Stadt war ein Labyrinth enger, dunkler Gassen und wenig hygienisch. Napoleon III. forderte eine moderne, sichere und repräsentative Hauptstadt. Der Mann für diesen radikalen Wandel: Baron Georges-Eugène Haussmann. 

In weniger als 20 Jahren entstanden 70 neue Schneisen, neun Brücken, über 40.000 Wohnhäuser und ein 585 Kilometer langes Kanalisationssystem. Zwei große Stadtwälder wurden angelegt, 20 Grünanlagen geschaffen und 80.000 Bäume gepflanzt. Haussmann vereinheitlichte Fassaden, Dachlinien, Balkone und selbst das Stadtmobiliar, wie Kioske und Bänke. Das Ergebnis war ein Paris voller Eleganz – auch wenn dafür ganze Viertel abgerissen wurden und enorme Kosten entstanden. 

Heute ist genau dieses Stadtbild ein internationaler Magnet und ein Wertgarant für Immobilien. Haussmann-Bauten gelten als Inbegriff urbaner Qualität: repräsentativ, elegant, zeitlos, begehrt – wie das Living + Working Objekt am Boulevard de Sébastopol. 

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