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Swiss Life Living + Working* Newsletter Februar 2026
Liebe Leserinnen und Leser des Living + Working-Newsletters,
in dieser Ausgabe richten wir den Fokus auf die Assetklasse Wohnen. Die Steimker Gärten in Wolfsburg stehen für Modernität und Aufenthaltsqualität: grün, geordnet und architektonisch ruhig. Gleichzeitig verbindet das Projekt digitale Qualität mit wirtschaftlicher Haltbarkeit und setzt gezielt auf Smart-Living-Lösungen.
Im Interview ordnet Matthias Schmidt, Head Real Estate Development bei Swiss Life Asset Managers, ein, was „Smart“ im Immobilienkontext konkret bedeutet und welche Rolle technische Innovationen dabei spielen, in modernen Wohnprojekten echten Mehrwert zu schaffen.
Abgerundet wird die Ausgabe durch einen Blick auf die aktuelle Situation am deutschen Wohnungs- und Mietmarkt, der die Entwicklungen in einen größeren Zusammenhang einordnet.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre!
Ihr Redaktionteam des Living + Working Newsletters
Smart im Bestand ist das neue Premium: Steimker Gärten, Wolfsburg
Die Steimker Gärten in Wolfsburg sind als Quartier sofort erkennbar: grün, geordnet, architektonisch ruhig. Die Qualität des Ensembles liegt weniger im Sichtbaren als in seiner inneren Logik – und genau dort setzt das Thema Smart Living an.
Integrierte Strukturen statt technischer Add-ons
Smart Living ist in den Steimker Gärten kein Ausstattungsversprechen, sondern Bestandteil der Struktur. Digitale Infrastruktur, leistungsfähige Netze und vernetzte Mobilitätsangebote sind von Beginn an integriert. Das sorgt für reibungslose Abläufe im Alltag der Nutzer und reduziert auf Investorenseite den Bedarf an späteren Anpassungen. Zukunftsfähigkeit entsteht hier nicht durch Nachrüstung, sondern durch Planung.
Nutzungsqualität mit Bestandsperspektive
Diese technische Basis wird durch eine klare wohnwirtschaftliche Ordnung ergänzt. Barrierearme, gut nutzbare Grundrisse, sinnvoll proportionierte Freiräume und ein zeitgemäßer Standard schaffen kontinuierliche Nachfrage. Auch energetisch ist das Ensemble stabil aufgestellt. Der Effizienzhausstandard 55 senkt den Energiebedarf, stabilisiert Nebenkosten und mindert regulatorischen Druck. So verbindet Steimker Gärten digitale Qualität mit wirtschaftlicher Haltbarkeit und macht Smart Living zu einem belastbaren Faktor im Bestand.
„Smart heißt Transparenz, nicht Technikshow“ – Interview mit Matthias Schmidt, Head Real Estate Development
Welche Rolle spielt die Assetklasse Wohnen in der Investmentstrategie von Swiss Life Asset Managers?
Wohnen ist für Swiss Life Asset Managers eine tragende Säule langfristiger Portfolios. Mehr als 30 Prozent unserer Immobilieninvestments entfallen auf Wohnimmobilien. Die Assetklasse ist weniger konjunkturabhängig als viele andere Nutzungsarten, verfügt über eine breite, stabile Mieterbasis und erfüllt ein zentrales gesellschaftliches Bedürfnis. Gerade als Teil einer Lebensversicherung ist diese soziale Verantwortung zentral: Investitionen in Wohnen verbinden Stabilität und planbare Erträge mit einem klaren gesellschaftlichen Nutzen. Genau diese Kombination aus Stabilität, Nachfrage und Relevanz macht Wohnen auch im Living + Working so wichtig.
Das Schlagwort „Smart“ fällt derzeit häufig im Zusammenhang mit Immobilien. Was bedeutet es aus Ihrer Sicht konkret?
„Smart“ bedeutet für uns nicht möglichst viel Technik, sondern die richtige digitale Grundinfrastruktur von Anfang an mitzudenken. Entscheidend ist, dass Energieverbräuche messbar sind, der Betrieb effizient gesteuert wird und Prozesse rund um Vermietung und Verwaltung reibungslos funktionieren. Dazu zählen auch digitale Lösungen im Quartiersmanagement sowie im Vermietungs- und Mietvertragsmanagement. Der Fokus liegt klar auf Betrieb, Wartung und Lebenszyklus, nicht auf technischen Spielereien. Im Living + Working setzen wir Smart-Lösungen gezielt dort ein, wo sie Nachhaltigkeit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit messbar unterstützen.
Welche Smart-Funktion verbessert den Alltag der Mieter am stärksten?
Am wirksamsten sind Funktionen, die Transparenz, Sicherheit und Einfachheit schaffen. Dazu gehören vor allem klare Verbrauchsdaten für Strom, Wärme und Wasser, digitale Services für Mängelmeldungen und die Kommunikation sowie ein modernes Zutrittskontrollmanagement. Wenn Prozesse reibungslos funktionieren und Kosten nachvollziehbar sind, steigt die Zufriedenheit der Mieter und damit auch die Vermietbarkeit.
Rechnet sich Smart im Praxiseinsatz immer? Wo sehen Sie messbare Effekte im Betrieb?
Smart rechnet sich dort, wo es konsequent in den Betrieb integriert und von den Nutzern verstanden wird. Messbare Effekte entstehen vor allem durch Transparenz und Sensibilisierung, etwa bei Energieverbräuchen. Fehlverbräuche lassen sich so gezielt vermeiden und Einsparungen von 10 bis 30 Prozent sind realistisch. Hinzu kommen weniger Störungen durch frühzeitige Fehlererkennung sowie eine effizientere Wartung dank datenbasierter Instandhaltungszyklen.
Unabhängig von Technik: Was macht aus Ihrer Sicht heute ein zukunftsfähiges Wohnprojekt aus?
Die Grundlagen bleiben entscheidend. Lage und Mikrolage sind zentral, ebenso architektonische Qualität und flexible Grundrisse, die sich an unterschiedliche Lebensphasen anpassen lassen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Wohnungen zusammenzuschalten oder wieder zu trennen. Wichtig ist außerdem eine Bezahlbarkeit im Verhältnis zur Qualität sowie die Einbindung in ein funktionierendes Quartier mit guter Infrastruktur. Diese Flexibilität erhöht die Lebensdauer der Gebäude und sorgt dafür, dass Wohnprojekte langfristig nachgefragt sind und nicht nur aktuellen Trends entsprechen.
Smart Living – von Möglichkeiten zu Systemen
Die Möglichkeiten von Smart Living sind heute vielfältig. Digitale Assistenzsysteme können den Alltag älterer Menschen unterstützen, Licht und Heizung passen sich automatisch an Nutzung und Tageszeit an, Energieverbräuche werden transparenter. Hinzu kommen Anwendungen, die auf den ersten Blick unspektakulär wirken, im Alltag aber entscheidend sind: Digitale Vermietungsprozesse, vereinfachte Vertragsabschlüsse oder die Möglichkeit, technische Anliegen per QR-Code direkt zu melden. Smart Living zeigt sich damit nicht nur im Wohnen selbst, sondern entlang der gesamten Nutzerreise.
Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus. Der Trend geht weg von einzelnen smarten Funktionen hin zu integrierten Systemen, die Daten bündeln, Prozesse vereinfachen und den Betrieb effizienter machen. Entscheidend ist nicht die Menge an Technik, sondern ihre sinnvolle Einbindung in das Gebäude und seine Bewirtschaftung. Für den Living + Working heißt das: Smart Living wird nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Teil eines strukturellen Ansatzes, der langfristige Nutzbarkeit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit von Wohnimmobilien in den Mittelpunkt stellt.
Wohnen im Aufwind: Nachfrage trifft Knappheit
Nachdem die Baugenehmigungen, aufgrund der abrupten Zinswende, ab dem dritten Quartal 2022 jäh einbrachen, zeigt insbesondere die Eurozone seit dem vierten Quartal 2024 eine deutliche Erholungstendenz. Auch Deutschland zieht an: Von Januar bis November 2025 wurden rund 215.500 Wohnungen in neuen sowie bestehenden Gebäuden genehmigt, plus 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Politik und Institutionen setzen zusätzliche Impulse: Seit Ende Oktober 2025 soll der „Bauturbo“ den Wohnungsbau in Deutschland vereinfachen und beschleunigen. Auf EU-Ebene wurde ein Plan für erschwinglichen Wohnraum angestoßen, über den Förderbanken und Institutionen bis 2029 rund 375 Milliarden Euro investieren sollen.
Quelle: Eurostat, Gebäude mit zwei oder mehr Wohnungen, saison- und kalenderbereinigt.
Trotz dieser positiven Tendenzen und unterstützenden Maßnahmen wird in Europa das Wohnraumdefizit voraussichtlich bis auf Weiteres nicht überwunden werden. Die Europäische Kommission geht von jährlich rund 650.000 zu wenig gebauten Wohnungen in Europa aus. Für Deutschland beziffert das Pestel Institut die Lücke in einer Studie von Januar 2026 auf 1,4 Millionen fehlende Wohnungen.
Mietmärkte senden das deutlichste Signal
Diese Knappheit zeigt sich unmittelbar im Vermietungsmarkt. In 59 europäischen Topmetropolen stiegen die Spitzenmieten laut Catella zwischen Q3 2024 und Q3 2025 um 4,5 Prozent. In Deutschland legten die Angebotsmieten von Bestandswohnungen 2025 in den Top 7 nach Value AG um 3,9 Prozent zu. Wo Bedarf und Neubau dauerhaft auseinanderlaufen, stabilisieren sich Ertragsströme besonders in Lagen mit Qualität und zeitgemäßen Grundrissen.
Investmentmarkt: Wohnen zieht schneller an
Auf Grundlage dieser starken – und vor allem resilienten – Fundamentaldaten am Mietmarkt stehen Wohnimmobilien europaweit in der Gunst der Anleger ganz oben. 2025 erzielte Wohnen in vielen europäischen Märkten das höchste Transaktionsvolumen unter den Immobiliensektoren und erholte sich stärker als der Gesamtmarkt. Seit Q2 2024 gewann der europäische Wohninvestmentmarkt 39 Prozent seines Volumens zurück, während der Transaktionsmarkt ohne Wohnen im selben Zeitraum um 10 Prozent zulegte.
Quelle: MSCI/RCA, Stand 16.01.2026
Living + Working: Erträge verstetigen
2026 dürfte so weitergehen, wie 2025 endete: weiterhin intakte Vermietungsmärkte versprechen positive Mietentwicklungen, insbesondere in modernen Objekten in den nachgefragten Metropolregionen, wie sie im Living + Working zu finden sind. Wohnen ist mit 28,7 Prozent ein substanzieller Portfoliobaustein und passt in ein Umfeld, in dem Nachfrage und Angebotsengpässe parallel wirken. So profitiert der Living + Working nicht nur von der Resilienz der Assetklasse Wohnen, sondern auch von einem ausgewogenen Nutzungsartenmix, der Erträge stabilisiert und Risiken breit streut.
Konjunktur Perspektiven
Um erfolgreiche Investitionsentscheidungen zu treffen, ist eine gründliche Analyse unerlässlich. Daher präsentieren wir Ihnen die wirtschaftlichen Aussichten, die vom Research-Team von Swiss Life erstellt wurden.
Termine
Private Banking Kongress: 22. April 2026 | München:
Der 39. Private Banking Kongress findet am 22. April 2026 in München statt und gilt als eines der bedeutendsten Foren für Wealth Management im deutschsprachigen Raum.
Wir freuen uns wieder mit dabei zu sein. Wenn Sie ebenfalls vor Ort sind, besuchen Sie uns gerne an unserem Stand oder nehmen Sie bereits jetzt Kontakt mit uns auf!
Finden Sie alle Events, Kongresse & Webinare in der Eventübersicht. Wir freuen uns auf Sie.
Aktuelle Publikationen
Januar-Factsheet
Alle relevanten Daten und Kennzahlen im Überblick. Jeden Monat neu. Zum Download.
* Swiss Life REF (DE) European Real Estate Living and Working, WKN: A2ATC3
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