Glossar

Die Bezeichnung A-Standort, auch A-Stadt oder Potenzialstadt genannt, stellt eine Bewertung eines Immobilienstandortes dar. Üblicherweise werden Städte in drei oder vier Klassen unterteilt: A-, B-, C- und D-Städte. In die Standort-Klassifikation fließen marktspezifische Charakteristika wie bspw. die Einwohnerzahl, Büroflächenumsatz, Wirtschaftsleistung oder Kaufkraft ein. Damit zählen bspw. Großstädte mit über 500.000 Einwohnern wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart zu A-Städten. Innerhalb einer Stadt gibt es bei den Mikrolagen wiederum Unterteilungen in A-, B- und C-Standorte. Als A-Standort wird üblicherweise die beste und oft auch teuerste Innenstadt-Geschäftslage bezeichnet, bspw. in Frankfurt am Main die bekannte "Bankenmeile" im Kernbereich der dortigen Mainzer Landstraße.

Die ABBA-Strategie ist ein Ansatz, der Investitionen nicht ausschließlich in zentralen Lagen weniger Großstädte fokussiert, sondern auch die Potenziale analysiert, die A-Lagen in B-Städten und B-Lagen in A-Städten bieten. Dieses Vorgehen ist durch die Analyse von Mikrolagen aufwendiger, da es viel Know-how und einen schnellen Marktzugang voraussetzt; es verbessert jedoch die Angebotsbreite an Investitionsmöglichkeiten deutlich. Zudem erhöht es die Renditechancen, da entsprechende Immobilien außerhalb der oft hochpreisigen Geschäftslagen der A-Städte meist ein besseres Verhältnis von Kaufpreis zu Mietertrag bieten.

Die Abgeltungssteuer ist eine Steuer auf Kapitalerträge und wird von Unternehmen und Privatpersonen erhoben. Anders als bei der Einkommenssteuer ist der Steuersatz bei der Abgeltungssteuer derzeit konstant und liegt bei 25% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag sowie ggf. Kirchensteuer.

Eine AIF-KVG ist eine deutsche Kapitalverwaltungsgesellschaft, welche mindestens einen alternativen Investmentfonds verwaltet, wie bspw. den Offenen Immobilienpublikumsfonds Swiss Life Living + Working.

Die AIFM-Richtlinie (AIFMD - Alternative Investment Fund Managers Directive) ist eine europäische Richtlinie, die in Deutschland im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) umgesetzt wurde. Sie definiert die Anforderungen an Fondsmanager offener und geschlossener Fonds, soweit diese nicht bereits durch die europäische OGAW-Richtlinie reguliert sind.

2013 wurde die AIFM-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt; dabei wurden auch Änderungen im Investmentsteuergesetz und in anderen deutschen Steuergesetzen mittels des AIFM-Steuer-Anpassungsgesetzes vorgenommen.

Als AIFs werden im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) alle offenen und geschlossenen Fonds eingestuft, die keine OGAW sind. Dazu zählen z. B. Spezialfonds und Offene Immobilienpublikumsfonds wie der Swiss Life Living + Working.

Der Anlageerfolg bezieht sich auf die Wertentwicklung eines Fondsanteils in einem bestimmten Zeitraum unter Berücksichtigung der Ausschüttung und beschreibt die prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen zu Beginn eines Anlagezeitraumes und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraumes.

Für deutsche Investmentfonds wird die Wertentwicklung regelmäßig nach einer Methode des Branchenverbands BVI (BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.) berechnet - der sog. BVI-Methode.

Mehr Informationen: https://www.bvi.de/kapitalanlage/privatanleger/lexikon/b/

Unter einem Anteil wird ein handelbarer Bruchteil des Nettofondsvermögens (Fondsvermögen abzüglich der Verbindlichkeiten) in Verbindung mit den verbrieften Anlegerrechten wie z. B. dem Recht auf Ausschüttungen verstanden.

Anteilwerte berechnen sich aus dem Fondsvermögen geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Fondsanteile und geben somit den Wert eines Fondsanteils wieder. Bei dem Fonds Swiss Life Living + Working ist der Anteilwert identisch mit dem Rücknahmepreis (Ausgabepreis abzgl. des Ausgabeaufschlags) und wird zusammen mit dem Ausgabepreis in der Regel börsentäglich veröffentlicht.

Der Begriff Asset stammt aus dem Englischen und bedeutet im wirtschaftlichen Kontext übersetzt Vermögensgegenstand. Vermögensgegenstände können Eigentum von Unternehmen, Privatpersonen, der öffentlichen Hand oder weiteren Institutionen sein. Assets haben immer einen aktuellen ökonomischen Wert und generieren im Idealfall laufende Erträge (Cashflows) in der Zukunft. Als Kapitalanlage, also Anlageform können Assets in unterschiedliche Asset-Klassen bzw. Segmente unterteilt werden und verschiedene Charaktereigenschaften besitzen. Immobilien sind ein Beispiel für eine solche Asset-Klasse.

Asset Manager, auch Vermögensverwalter genannt, steuern das Anlagevermögen eines privaten oder institutionellen Anlegers nach gewissen Risiko- und Ertragsgesichtspunkten.

Eine Asset-Klasse beschreibt die Einteilung von Anlageformen in verschiedene Segmente wie z. B. Immobilien, Aktien und festverzinsliche Wertpapiere. So ist ein Offener Immobilienfonds eine Asset-Klasse mit einer indirekten Beteiligung bzw. Investition in Immobilien.

In der Immobilienwirtschaft sind mit dem Begriff Asset-Klasse die unterschiedlichen Nutzungsarten wie z. B. Büro, Wohnen, Handel, Logistik oder Pflegeimmobilien gemeint.

Der Ausgabeaufschlag - auch Agio genannt - ist eine einmalige Gebühr, die beim Erwerb von Fondsanteilen anfallen kann. Die Höhe der Gebühr ist von Fonds zu Fonds unterschiedlich und wird von der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft in den Anlagebedingungen des Fonds festgesetzt. In der Regel liegt der Satz bei Offenen Immobilienpublikumsfonds zwischen null und sechs Prozent des Anteilwerts.

Der Ausgabepreis ist der aktuelle Preis der für den Kauf eines Fondsanteils anfällt und berechnet sich aus dem tagesaktuellen Anteilwert zzgl. des Ausgabeaufschlags.

Die erwirtschafteten Erträge eines ausschüttenden Fonds werden abzüglich der Kosten und Rückstellungen sowie entsprechender Vorträge an die Anleger ausgeschüttet, in der Regel einmal im Jahr.

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