Neues Gesicht für den «Swiss Life Living + Working»

Der Living + Working hat ein neues Gesicht: Die Internet-Präsenz wurde neu konzipiert und die Gestaltung überarbeitet. Nach dem Relaunch hat die Webseite nun neben neuem Design eine neue Seitenstruktur und eine optimierte User Experience. Viel Vergnügen beim Entdecken.

Die Villa ist seit Ende 2019 im Portfolio des Living + Working. Es handelt sich hierbei um eine moderne Seniorenresidenz mit 54 altersgerechten Einzelzimmern verteilt auf sechs individuell gestaltete Wohnbereiche sowie einem parkähnlichen Gartengelände. Insgesamt umfasst das 2008 erbaute Gebäude eine Mietfläche von rund 2.900 Quadratmetern. Trotz des relativ jungen Alters des Gebäudes und ihrer modernen Architektur verfügt das Gebäude über die Charakteristik einer altehrwürdigen Villa und reiht sich damit harmonisch in die bauliche Struktur des Ortsteils ein.

Betreiber der «Villa Grüntal» ist die Firma DOREA GmbH - einer der größten Pflegedienstleister in Deutschland. Neben den objektspezifischen Vorzügen dieser Immobilie ist insbesondere die überdurchschnittlich lange Mietvertragslaufzeit ein Pluspunkt.

Jeder Wohnbereich besteht aus acht Einzelzimmern mit je 20 bis 25 Quadratmetern Wohnfläche sowie einem eigenen Duschbad, einer Wohnküche und einer Terrasse. Das Objekt selbst, die Einrichtung und Betreuung sind speziell an den Bedürfnissen von Bewohnern mit demenzieller Erkrankung ausgerichtet. Allen Bewohnern steht darüber hinaus ein gemütlicher Salon, ausgestattet mit antiken Möbeln, ein Musikzimmer mit Klavierflügel, eine Bibliothek und eine Sonnenterrasse mit Blick auf den weitläufigen Garten zur Verfügung. In unmittelbarer Nachbarschaft der Seniorenresidenz befinden sich zahlreiche Läden, Cafés und Restaurants.

Die «Villa Grüntal» befindet sich im Süd-Westen der Hauptstadt im beliebten Stadtteil Zehlendorf. Sowohl den S-Bahnhof als auch Busse erreicht man von der «Villa Grüntal» innerhalb weniger Gehminuten. Das Quartier zählt insgesamt zu den gehobenen Wohnbezirken mit einer Vielzahl von historischen Gebäuden und Villen. Bekannt ist unter anderem das heute als Siedlung der Moderne geltende Bauhaus-Ensemble Onkel Toms Hütte. Insgesamt leben rund 60.000 Menschen in Zehlendorf. Besonders attraktiv für Quartiersbewohner und Touristen ist dieser Stadtteil insbesondere durch den hohen Freizeit- und Erholungswert: Mit dem Grunewald, dem Wannsee und dem Schlachtensee sowie dem Botanischen Garten der Freien Universität besteht Zehlendorf zu fast 50 Prozent aus Wasser- und Waldfläche.

Mit der «Villa Grüntal» ist eine weitere Immobilie im Portfolio des Living + Working, welche dem demografischen Wandel und dem sich daraus ergebenden Bedarfsanstieg an Pflegeeinrichtungen Rechnung trägt. Weitere Infos zum Objekt finden Sie hier bzw. in der Living + Working Galerie.

Wie sieht Ihre Prognose für die europäische Wirtschaft 2020 aus?

Wir sind hier als Swiss Life bei den Prognosen eher zurückhaltend. Aktuell erwarten wir einen Seitwärtsgang der Wirtschaft. Für 2020 gehen wir für Deutschland von einem Wirtschaftswachstum von rund 0,6 Prozent aus. Das Gesamtwachstum im Euro-Raum schätzen wir in den kommenden 12 Monaten auf etwa 0,9 Prozent.

Können wir mit einer schnellen Erholung der Wirtschaft nach 2020 rechnen?

Leider nein, die Schwächephase wird uns dieses Mal länger begleiten als beispielsweise nach der Finanzkrise 2008. Damals lief die Realwirtschaft grundsätzlich gut und in den Wachstumsmärkten sogar sehr gut. Gerade die Nachfrage aus China, Indien und Südamerika hat damals die Wirtschaft enorm gestützt und schnell wieder auf Kurs gebracht. Derzeit schwächeln allerdings gerade auch diese Wachstumsmärkte. Deshalb ist die Ausgangslage nicht zu vergleichen.

Wie hoch schätzen Sie das Risiko ein, dass wir in die gleiche Niedrigzinsfalle wie Japan fallen?

Zunächst, Länder mit dauerhaft sehr niedrigem Zinsniveau gibt es gleich mehrere. Sich hier immer auf Japan zu fokussieren trifft den Kern nicht ganz. Denn unsere Strukturen und die gesamte Ausgangslage ist anders. Die Niedrigzinsphase in Europa wurde maßgeblich durch die Probleme im Schuldendienst einiger europäischer Länder ausgelöst. Der Gedanke der Konjunkturförderung spielte im Gegensatz zu Japan beispielsweise nicht die alleinige Hauptrolle.

Die Niedrigzinsphase wird uns, wenn auch aus anderen Gründen, somit länger erhalten bleiben?

Mit Blick auf die Zukunft sehen wir zwar immer noch Handlungsmöglichkeiten für die EZB, um die Niedrigzinsphase zu beenden, derzeit halten wir aber den politischen Willen und die volkswirtschaftlichen Möglichkeiten insbesondere der EU-Südländer für nicht gegeben. Damit bleibt uns die Niedrigzinsphase auf absehbare Zeit erhalten.

In welcher Verfassung geht Deutschland aus Ihrer Sicht in die aktuelle Wirtschaftsabschwächung?

Neben den bereits erwähnten Überkapazitäten in der Industrie, ist das Land vor allem stark abhängig vom Export. In guten Zeiten der Weltkonjunktur war das sehr hilfreich und die eher schwache Inlandsnachfrage wurde überkompensiert. Doch nun lahmt die Weltwirtschaft und das extreme Missverhältnis zwischen Inlands- und Auslandsnachfrage macht sich sehr stark bemerkbar.

Was bedeutet das für Deutschland?

Deutschland hat es einfach versäumt, rechtzeitig in den guten Jahren die Binnennachfrage spürbar auszubauen. Diese Versäumnisse werden sich schon in naher Zukunft an steigenden Arbeitslosenzahlen zeigen. Denn die deutsche Wirtschaft muss jetzt Ihre Kapazitäten an die sinkende Nachfrage anpassen und dafür wird es in der Industrie zu Entlassungen kommen. Im Risikoszenario folgen die Dienstleister hier den Industriefirmen.

Welche Indices lassen auf diese Abschwächung schließen?

Neben dem ifo-Geschäftsklima-Index für den Dienstleistungsbereich, gibt es zur Feststellung der Nachfragesituation der Unternehmen insbesondere den EMI Einkaufsmanager-Index. Er zeigt seit rund 25 Jahren wie gut oder schlecht die Konjunktur in der Industrie läuft. Der EMI zeigt seit Januar 2019 einen Wert von unter 50 an und damit eine sinkende Industrieproduktion.

Die Wirtschaftslage ist angespannt. Gibt es aus Ihrer Sicht kurzfristige Linderungsmöglichkeiten?

Ja, kurzfristig kann immer die Fiskal-Politik eingreifen, um die Binnennachfrage anzukurbeln. Doch dann müssen wir auch über das sehr starre Festhalten an der schwarzen Null im Staatshaushalt sprechen. Es ist durchaus von Vorteil, die Staatsverschuldung nicht ausufern zu lassen und Deutschland hat sich für seine Schuldenreduzierung auch Lob verdient. Doch die Zeiten sind nun andere und der Staat wird nicht darum herumkommen, wieder mehr Geld zu investieren.

Marc Brütsch ist seit Abschluss des Studiums der Nationalökonomie und der Publizistikwissenschaften an der Universität Zürich für Swiss Life tätig. In den Jahren 1996 und 1997 lebte und arbeitete er in England. Anschliessend übernahm er die Verantwortung für die Konjunkturanalyse als Grundlage der gruppenweiten Anlageentscheide bei Swiss Life. Seit März 2000 bekleidet er die Funktion des Chief Economist von Swiss Life Asset Managers. Für die Jahre 2015 und 2017 zeichnete die Firma Consensus Economics in London ihn und sein Team mit dem seit 2013 vergebenen Gütesiegel «Forecast Accuracy Award» für die beste Prognose zur Konjunktur in der Schweiz aus.

Gesundheitsimmobilien sind Gebäude, in denen Leistungen für medizinische Versorgung erbracht werden. Ärztliche Versorgungszentren, Ärztehäuser, Reha-Einrichtungen, Kliniken und Hospize zählen hierzu genauso wie Alten- und Pflegeheime oder Objekte mit betreutem Wohnen. Bei letztgenannten steht Wohnen im Vergleich zu den zu erbringenden medizinischen Leistungen im Vordergrund, wodurch diese teilweise Sozialimmobilien zugerechnet werden.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind fachübergreifende oder arztgruppengleiche Einrichtungen, die über mindestens zwei zusammenarbeitende Ärzte eine ambulante, interdisziplinäre Versorgung gewährleisten. Sie können von zugelassenen Ärzten oder Krankenhäusern gegründet werden, alternativ jedoch auch von Kommunen oder gemeinnützigen Trägern. In jedem Fall muss die Leitung in der Hand eines im MVZ selbst tätigen und in medizinischen Fragen weisungsfreien Arztes liegen.

MVZ sind mehrheitlich in Kernstädten sowie Ober- und Mittelzentren niedergelassen, seltener in ländlichen Gebieten. 2018 gab es laut Bundesärztekammer deutschlandweit 3.173 MVZ, 628 davon in Bayern. Durchschnittlich arbeiten 6 Ärzte in einem MVZ. Am häufigsten vertreten ist die Fachgruppe der Hausärzte sowie der fachärztlichen Internisten und Chirurgen (Quelle: KBV). In der Regel ergänzen sich unterschiedliche Fachrichtungen. In Abgrenzung dazu werden Gemeinschaftspraxen häufig von Ärzten gleicher Fachrichtung gegründet. Aufgrund der vorhandenen erforderlichen Praxis-Strukturen ist eine Umgründung in Praxis-MVZ problemlos möglich. Unterschiede zwischen Praxis-MVZ und Gemeinschaftspraxis gibt es aus Ärztesicht bei den Wachstumsmöglichkeiten (Kauf weiterer Zulassungen) und der Praxisabgabe/Nachfolgeregelungen eines Partners.

Dahingegen sind Ärztehäuser bzw. (Fach-) Arztzentren autarke Arztpraxen verschiedener Fachärzte an einem gemeinsamen Standort. Die Erweiterung um Gesundheitsberufe wie z.B. Physio- oder Ergotherapeuten, psychosoziale Dienste, Hebammen, Apotheken nennt man Gesundheitszentrum. Ärzte- bzw. Gesundheitszentren grenzen sich von Kliniken und Krankenhäusern ab, für deren Errichtung und Betrieb zahlreiche (auch baurechtliche) Sondervorschriften gelten. Darüber hinaus existiert keine eindeutige Abgrenzung zum MVZ. Ein Gesundheits- bzw. Ärztezentrum kann demzufolge für eine Kleinsteinheit (Apotheke und Praxis z.B.) wie auch für eine komplexe Immobilie mit vielen unterschiedlichen Anbietern verwendet werden. Hiernach ist auch die Ansiedlung eines MVZ in einem Ärztehaus möglich.

Facharztzentren sind insbesondere im ländlichen Raum zu finden (Landambulatorien). Sie stellen hier die Zwischenstufe der Versorgung zwischen dem Hausarzt im Ort, wenn es keinen zuständigen Facharzt gibt, und dem nächsten Krankenhaus dar.

Ärztezentren in Krankenhausnähe bezeichnet man als Polikliniken: Hier befinden sich die Infrastruktur und Spezialabteilungen im Krankenhaus selbst, am Ärztezentrum praktizieren die niedergelassenen Ärzte.

Regulatorisch unterliegen alle diese Gesundheitseinrichtungen den Genehmigungspflichten und Überwachung der Pflichtenerfüllung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen.

Gesundheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen. In einer immer älter werdenden Bevölkerung gewinnt das Thema Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung. Gesundheitsimmobilien wie Betreutes Wohnen, leisten in der Pflegewirtschaft einen zentralen Beitrag und ermöglichen Investoren zudem überdurchschnittliche Renditen.

Deutschland altert. Gleichzeitig verfügen die über 60-Jährigen über die höchste Kaufkraft. Ab dieser Altersgrenze steigt auch die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden stetig an – 82 % aller Pflegebedürftigen sind 65 Jahre oder älter.

Durch den demografischen Wandel nimmt sowohl die absolute als auch relative Anzahl der Pflegebedürftigen zu. Waren 2017 noch 21 Prozent der Gesamtbevölkerung über 65 Jahre alt, werden es 2040 bereits 29 % der Gesamtbevölkerung sein. Des Weiteren wird davon ausgegangen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2050 um rund 50 % auf knapp über 5 Mio. ansteigen wird. Das entspräche einem Anteil von 6,3 % der Gesamtbevölkerung und einem signifikanten Wachstum gegenüber 2017 (4,1 %).

Mit dem Alter und Pflegebedürfnis ändern sich auch die Ansprüche an die Wohnform. Gesundheitsimmobilien bieten hier heterogene Lösungskonzepte an. So ermöglicht beispielsweise das Segment des betreuten Wohnens die Kombination aus Selbstständigkeit und angepassten Pflegeleistungen. Der Vorteil für Bewohner ist, dass sie weiterhin ein selbstbestimmtes Leben mit sozialer Interaktion führen können, ohne auf Hilfe verzichten zu müssen. Daher sind betreute Wohneinrichtungen bei der älteren Generation sehr gefragt und haben sich zu einer der stärksten Säulen im Wachstumsmarkt Pflege entwickelt. Doch schon heute übersteigt die Nachfrage das Angebot. Die aktuelle Deckung liegt unter 70 % des Bedarfs. Es ist zu erwarten, dass sich der Nachfrageüberhang durch die demographische Entwicklung noch verstärken wird.

Investoren, die in die Nutzungsart Gesundheitsimmobilien investieren, tragen nicht nur zur Entlastung der angespannten Lage bei, sondern profitieren auch von überdurchschnittlichen Renditen. Im Gesamtmarkt für deutsche Pflegeimmobilien (inkl. Betreutes Wohnen), der 2019 auf ein Transaktionsvolumen von EUR 2,1 Mrd. kam, sind aktuell Spitzenrenditen von 4,5 % p.a. zu erzielen. Dies entspricht einem Aufschlag von rund 1,8 % gegenüber herkömmlichen Immobilieninvestments wie Büro (2,9 %) oder klassischem Wohnen (2,5 %). Als Zukunftsinvestment mit Renditevorteil empfehlen sich Gesundheitsimmobilien daher als Beimischung in jedem diversifizierten Immobilienportfolio.

Noch gilt das Segment des Betreuten Wohnens mit einem Investitionsvolumen von EUR 46 Mio. als Nischenmarkt, rückt jedoch immer stärker in den Fokus der Investoren: 2019 hat sich das Investitionsvolumen gegenüber 2018 mehr als verdoppelt. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung aufgrund der Marktlage und des Bedarfs weiter fortsetzen wird. Hinzu kommt, dass das Segment im Vergleich zu Pflegeheimen kaum reguliert ist.

Auch der Swiss Life Living + Working investiert für seine Anleger in Gesundheitsimmobilien mit Schwerpunkt Betreutes Wohnen. 19,7 % (Stand 31.12.2019) des investierten Fondsvolumens sind auf Gesundheitsimmobilien allokiert, u.a. in die Villa Grüntal in Berlin. Das Objekt, die Einrichtung und das Betreuungskonzept sind speziell auf Bewohner mit demenzieller Erkrankung ausgerichtet.

Roadshow Investment & more für Finanzberater:

  • 20. April München
  • 21. April Nürnberg
  • 22. April Stuttgart
  • 23. April Frankfurt
  • 04. Mai Leipzig
  • 05. Mai Berlin
  • 06. Mai Hamburg
  • 07. Mai Düsseldorf

Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie sich für die o. g. Veranstaltungen interessieren und einen Gesprächstermin vereinbaren möchten.

Weitere Informationen auf welchen Veranstaltungen Sie uns treffen können, finden Sie hier.

* Swiss Life REF (DE) European Real Estate Living and Working, WKN: A2ATC3

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