Die Gesamtkostenquote ergibt sich aus der Summe der Kosten und Gebühren eines Fonds als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvermögens innerhalb eines Geschäftsjahres und wird auch als Total Expense Ratio (TER) bezeichnet. Dabei werden, abgesehen von den Transaktionskosten und erfolgsabhängigen Vergütungen, alle Kosten berücksichtigt, die zu Lasten des Fondsvermögens entnommen wurden.

Bei geschlossenen Fonds handelt es sich um Fonds, welche bereits im Vorhinein auf ein festgelegtes Investitionsvolumen und eine angestrebte Laufzeit ausgerichtet sind. Sobald entsprechend viele Anteile verkauft wurden, wird der Fonds "geschlossen" und es werden keine Anteile mehr ausgegeben. Die Anleger können ihre Anteile während der Laufzeit des Fonds nicht an die Fondsgesellschaft zurückgeben, sondern erhalten ihre Anlage erst am Ende der Laufzeit nach Auflösung des Fonds zurück.

Fondsanteile bei offenen Fonds gestalten sich im Vergleich liquider, weil grundsätzlich jederzeit weitere Anteile erworben werden können und unter bestimmten Voraussetzungen wie Mindesthalte- und Kündigungsfristen, im Prinzip jederzeit wieder zurückgegeben werden können.