Swiss Life Living + Working nutzt Anlagechancen bundesweit

Dr. Andri Eglitis erläutert als Chef-Marktforscher von Corpus Sireo die besondere bundesweite Anlagestrategie des neuen Swiss Life Living + Working.

 

Immobilienkäufe in den Metropolen stehen bei den meisten Investoren im Fokus. Doch oft kommt es bei der Konzentration auf die Weltstädte und größeren Metropolen zu einem regelrechten Nachfragestau bei einem geringen Angebot und den daraus folgenden überhöhten Preisen. Für den neuen, auf Europa ausgerichteten Offenen Immobilienfonds Swiss Life Living + Working geht das Management einen neuen Weg. Bei Investitionen in Deutschland setzt der Fonds beispielsweise bewusst auf die Big77, also alle derzeit 77 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern und nicht nur auf die Big7 – die sieben größten Städte. Diese Diversifizierung bzw. Mischung im Liegenschaftsvermögen des Fonds stabilisiert die Erträge zusätzlich und schafft eine langfristige Solidität. Doch für die Umsetzung dieser Strategie braucht es vor allem eine Unterstützung mit einer sehr guten lokalen Vernetzung und mit einer Präsenz vor Ort.

Unterstützt wird das Fondsmanagement in diesem Fall von der ebenfalls zur Swiss Life gehörenden deutschen Immobilientochter CORPUS SIREO mit ihren bundesweit 11 Niederlassungen und einem sehr umfangreichen Erfahrungsschatz und besten Kontakten zu den lokalen Märkten.

So hat CORPUS SIREO alleine im Jahr 2016 in Europa Ankäufe von Gewerbe- und Wohnimmobilien im Wert von rund EUR 1,8 Milliarden. Das Spektrum der Objekte bewegte sich zwischen wenigen Millionen Euro z. B. für ein Pflegeheim bis zu einem dreistelligen Betrag für ein Shopping Center. Ein Blick auf die regionale Verteilung der Objekte veranschaulicht darüber hinaus die breite regionale Streuung (siehe Karte). Großvolumige Objekte wurden vorwiegend in den Metropolen eingekauft, wo hinreichend liquide Märkte den Erwerb großer Büro- und Handelsobjekte erlauben. Darüber hinaus wurden aber insbesondere besagte Ankäufe gewerblich genutzter Immobilien in Städten der zweiten Reihe wie Bonn, Freiburg oder Leipzig getätigt.

Für knapp EUR 600 Millionen erwarb CORPUS SIREO Wohnobjekte, deren Standorte dem Megatrend der Re-Urbanisierung folgen: Die Metropolen und deren Umland, aber auch weitere wirtschaftsstarke Zentren. Eine noch stärkere Dezentralisierung zeigt sich bei Gesundheitsimmobilien wie Pflegeheimen und Ärztehäusern. Denn die Bevölkerung altert überall, so dass Mittel- und Kleinstädte attraktiv sind, wenn auf lokaler Ebene die Demographie und die Konkurrenzsituation stimmen. Ende 2016 stand ein Investmentvolumen von EUR 160 Millionen in dieser Art von Immobilien.

Die bundesweite Akquisitionsstrategie kann der Swiss Life Living + Working deshalb auch mit Unterstützung von CORPUS SIREO aufgrund der starken regionalen Verankerung umsetzen, die nicht nur den Ankauf, sondern auch das laufende Management der Immobilien betrifft.

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