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Offene Immobilienfonds versus Direktinvestitionen

Für Investitionen in Wohn- oder auch Gewerbeobjekte stehen Anlegern verschiedene Wege offen. Neben der fremdvermieteten Eigentumswohnung sind Offene Immobilienfonds inzwischen eine seit Jahrzehnten erfolgreiche Anlageform.

 

Es gibt grundsätzlich viele Möglichkeiten als Privatanleger in Immobiliensachwerte zu investieren. Dazu zählen vor allem die zwei Alternativen direkt in Immobilien zu investieren, bspw. in eine Eigentumswohnung zur Fremdvermietung, oder indirekt über beispielsweise Offene Immobilienpublikumsfonds.

Direktanlagen erfolgen in der Regel in klassische Wohnobjekte, Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser oder in Ausnahmen auch in meist kleinere Gewerbeimmobilien. Dabei müssen jedoch erhebliche Anlagesummen aufgewendet werden, mindestens im sechsstelligen Euro-Bereich. Bei Offenen Immobilienpublikumsfonds wie dem Swiss Life Living + Working schließen sich hingegen viele Anleger zusammen und das Fondsmanagement investiert die Gelder zusammengefasst in größere Immobilien. Der Vorteil: Privatanleger können sich schon mit einer Mindestanlagesumme ab wenigen hundert Euro beteiligen. Hinzu kommt ein weiterer Anlagevorteil: Aufgrund der in Summe zur Verfügung stehenden Fondsmittel können Offene Immobilienfonds auch aufgrund der gesetzlichen Anforderungen in eine Vielzahl von Immobilien gleichzeitig investieren und so eine optimale Risikostreuung mit mehreren Immobilien bzw. Immobilienarten und Mietern an unterschiedlichen Standorten realisieren. Eine Direktinvestition hängt hingegen meist nur an dem Gedeihen einer einzigen Immobilie mit einem einzigen Mieter.

Eine große Rolle spielen auch neue Marktentwicklungen, die ein professionelles Fondsmanagement grundsätzlich besser umsetzen kann. So greift der Swiss Life Living + Working als einer der ersten Offenen Immobilienpublikumsfonds aktiv die Megatrends unserer Zeit auf und investiert zu einem guten Teil in zukunftsträchtige Immobilien wie Seniorenwohnkonzepte, Medizinische Zentren und Ärztehäuser, Coworking-Büroobjekte oder auch moderne Einzelhandelsobjekte wie Fachmärkte. Diese Möglichkeit bedeutet für Anleger langfristig eine Chance auf stabile und höhere Renditen. Bei Direktinvestitionen bleiben solche Optionen Privatanlegern verwehrt. Die zu investierenden Summen wären für Privatanleger immens. Auch der regelmäßige Zeitaufwand zur Verwaltung von Direktinvestitionen kann erheblich sein. Bei Offenen Immobilienfonds übernimmt hingegen das Fondsmanagement mit hochspezialisierten Immobilienexperten alles rund um die Immobilien, deren Ankauf, die Mietersuche, die Nachvermietung, die Instandhaltung und vieles mehr. Hier brauchen sich Privatanleger um nichts zu kümmern.

Als Besonderheit sprechen für Offene Immobilienfonds auch deren im Vergleich zu Direktinvestitionen weit bequemere und oft deutlich höhere Liquidität. Im Fall der Fälle können die Anleger im Rahmen der gesetzlichen Mindestanlagedauer und der Kündigungsfristen über ihr Geld verfügen, während bei Direktinvestitionen in der Regel der oft zeitaufwendige Komplett-Verkauf die einzige Möglichkeit zur Geldverfügung des investierten Kapitals darstellt. Hier gilt es noch zu berücksichtigen, dass es bei Direktanlagen Jahre dauern kann, bis sich alleine die Ankaufsnebenkosten amortisiert haben.

Fazit: Wer von den Vorteilen einer Immobilieninvestition schon mit kleineren Anlagebeträgen profitieren und gleichzeitig bequem und in Ruhe schlafen will, der ist bei einem Offenen Immobilienpublikumsfonds wie dem Swiss Life Living + Working bestens aufgehoben. Damit ist der Fonds gerade auch im Vergleich zu den nach wie vor sehr niedrig verzinsten Festgeldern eine echte Alternative.

Fotonachweis: Unsplash


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