Was bedeutet Fondsmanagement?

Fondsmanagement im Allgemeinen umfasst rein von der Definition die Verwaltung von Treuhandvermögen in einem von Anlagebedingungen sowie gesetzlichen Bestimmungen definierten Rahmen. Je nachdem, um welche Art des Fonds es sich handelt, beschränkt sich die Verwaltung auf das reine Vermögensmanagement, so wie bspw. bei Rentenfonds oder Aktienfonds. Bei Offenen Immobilienfonds hingegen kann das Fondsmanagement nicht einfach fertige Produkte online bzw. an der Börse kaufen. Immobilien stellen immer eine hochindividuelle Anlageform dar. Das heißt, jedes der potenziellen Fondsobjekte muss umfassend hinsichtlich seiner Eignung für das Fonds-Portfolio geprüft und nach positiver Beurteilung eingekauft werden. Die laufende Vermögensverwaltung bedeutet auch die kaufmännische und technische Betreuung der Liegenschaften (Asset Management) bis hin zur Suche nach passenden Mietern, Instandhaltung, Modernisierungen oder gar vollständigen Restrukturierungen. Darüber hinaus gehören auch regelmäßige Reportings an Investoren sowie die Vorbereitung von Anlageausschusssitzungen oder auch der Wiederverkauf von Fonds-Objekten zu den Aufgaben des Fondsmanagers. Insgesamt betrachtet ist der Aufwand zur Erzielung vergleichsweise risikoarmer laufender Erträge bei den als relativ krisensicher geltenden Offenen Immobilienfonds folglich um ein Vielfaches höher als bei Wertpapierfonds.

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Fotonachweis: Unsplash

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